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Bürgschaft bringt Schub für Ostschweizer IT-Start-up

Der 35-jährige Arber Bullakaj ist zum einen innovativer IT-Unternehmer, zum anderen engagiert er sich für Chancengleichheit. Mit einem zukunftsweisenden Start-up in Herisau ist der SP-Politiker daran, die Stundenerfassung von Handwerkern auf dem Bau zu digitalisieren. Sein Projekt wird von der BG OST-SÜD massgeblich gestärkt.

«Man merkt, dass bei der BG OST-SÜD Profis am Werk sind. Mir wurden die richtigen Fragen gestellt.»
Arber Bullakaj, Unternehmer Dinnova AG

Arber Bullakaj begrüsst den Reporter herzlich in einem modern eingerichteten Sitzungszimmer in einem Gewerbezentrum in Herisau. Der umtriebige Unternehmer kommt gerade aus Zürich, wo er an der Bahnhofstrasse seine erste IT-Firma Dinnova AG betreibt. Mit seinem Start-up Zytrack AG in Herisau will er eine Innovation zum Fliegen bringen: eine Zeiterfassungs-App, die den klassischen Rapport auf Papierformularen der Handwerker und Arbeiter auf dem Bau ersetzt und dazu noch in einer zweiten Phase eine automatisierte Kunden-Rechnungsstellung und Lohnabrechnung beinhaltet. Über ein Dutzend Programmierer, Designerinnen und Projektmanager arbeiten für Arber Bullakajs neue Firma seit zwei Jahren daran, das Produkt reif für den Markt zu machen. Diese Löhne sind eine hohe Investition. Bullakaj stellt klar: «Ich hätte das Projekt aus den Einkünften meiner ersten Firma finanzieren können. Allerdings hätte ich mich dafür dort voll engagieren müssen – und wohl keine Zeit und Kraft mehr gehabt für das App-Projekt.»

Sparring-Partner BG OST-SÜD

Bei der Suche nach einer Finanzierung wandte sich Arber Bullakaj die St. Galler Kantonalbank. Die Bank erkannte das Potenzial des Projektes und verwies ihn an die BG OST-SÜD. «Ich wusste bis dahin nicht, dass die BG OST-SÜD auch für Start-ups bürgt.» Er habe der Bürgschaftsgenossenschaft seinen 82-seitigen Businessplan präsentiert und sei sofort auf offene Ohren gestossen. «Man merkt, dass bei der BG OST-SÜD Profis am Werk sind. Mir wurden die richtigen Fragen gestellt.» Bereits nach drei Wochen habe er grünes Licht für die Bürgschaft erhalten. Bullakaj sagt: «Die seriöse Prüfung durch Bank und Bürgschaftsgenossenschaft war für mich vor allem die Bestätigung, mit meinem Start-up auf dem richtigen Weg zu sein.» Arber Bullakaj bedeutet das Kapital auch, den Kopf nun frei zu haben für die Innovation und dafür, die App schnell voranzubringen. Das Engagement in der Lokalpolitik hat der in Wil wohnhafte Vater von zwei Kindern zurückgestellt. Als Sozialdemokrat mit einer Firma Erfolg haben zu wollen, ist für ihn kein Widerspruch. «Die Marktwirtschaft muss allen zugänglich und somit inklusiv sein.

Hier hilft die Bürgschaftsgenossenschaft Leuten wie mir, die nicht mit einem goldenen Löffel auf die Welt gekommen sind.» Bereits in ein paar Monaten soll die Zeiterfassungs-App von Arber Bullakajs Ostschweizer Start-up auf den Markt kommen. «Die ersten Kunden haben wir bereits und es gibt Pläne für den Ausbau der App zu einer umfassenden Cloud-Lösung», freut er sich und ist überzeugt: «Die Investition in die Zeiterfassungs-App wird sich schon bald für alle Beteiligten auszahlen.»

«Wir stärken KMU.» Dafür steht BG OST-SÜD. Die Genossenschaft unterstützt KMU mit einer Bürgschaft, wenn die eigenen Mittel die Vorgaben der Banken für eine Finanzierung nicht oder nur teilweise erfüllen. Im Mittelpunkt steht ein glaubwürdiges Geschäftsmodell, mit dem ein KMU zukünftig erfolgreich sein will. Die Limite für eine Bürgschaft beträgt CHF 1 Mio.