Cabrio-Restaurant in Fahrt gebracht

Ein Restaurant, das auch ein Cabrio ist – das gibt es beim Familienbetrieb Eichberg Seengen AG. Geschäftsführer Eli Wengenmaier hat das Gebäude mit verschiebbarem Glasdach zusammen mit seinem Team konzipiert, um seinen Gästen ein ans Wetter angepasstes Ambiente zu bieten. Bei der Entstehung hat er auf die BG OST-SÜD gesetzt.

 

Cabrios sind in der Regel rollend unterwegs, als optisch faszinierende Autos mit aufklappbarem oder versenkbarem Dach. In Seengen im Kanton Aargau gibt es ein Restaurant, das nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert – ausser, dass es an Ort und Stelle bleibt. Und das ist gut so, denn sein Platz auf dem Eichberg ist ideal und bietet beste Aussichten in die Ferne. «Wir führen seit 2022 das erste Cabrio-Restaurant der Schweiz», sagt Eli Wengenmaier, Hotelier und Geschäftsführer der Eichberg Seengen AG. Der von ihm initiierte Neubau hat mit dem gleichnamigen Fahrzeug gemeinsam, dass er Genuss verspricht und je nach Witterung geöffnet oder abgedeckt werden kann. An kühlen und nassen Tagen werden die Gäste geschützt im hellen Wintergarten empfangen. In den wärmeren Monaten kommen die versenkbare Fensterfront und das verschiebbare Glasdach zum Einsatz. «Dank dieser Flexibilität erlebt man hier alle Jahreszeiten hautnah, und das passt zu uns, da der Eichberg ein beliebtes Ausflugsziel ist», erklärt der Mitinhaber. Bis zu 100 Personen finden im Cabrio-Bereich Platz, der dank dem aussergewöhnlichen Ambiente viele Interessierte anzieht.

Verständnis der Branche als Pluspunkt

Mit der Planung ihres «Cabrios» haben Eli Wengenmaier und sein Team 2019 begonnen, der Bau erfolgte nach der Pandemie. Ein bis dahin bestehendes Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, in dem sich das frühere Restaurant befand, musste weichen. Während des Abbruchs und der Neuerstellung befand sich auf dem Areal ein grosses Provisorium, dank dem der Betrieb durchgehend aufrechterhalten wurde. «Neben dem organisatorischen und finanziellen Aspekt war uns auch die persönliche Ebene ein Anliegen», sagt Eli Wengenmaier. «Uns war es wichtig, dass wir weiterhin für unsere Gäste da sein und unser Team weiter beschäftigen können. Dank der vorausschauenden Planung ist das gelungen.»

Zum Erfolg beigetragen hat auch, dass die Eichberg Seengen AG frühzeitig mit der BG OST-SÜD in Kontakt kam. Ergeben hat sich die Zusammenarbeit im Rahmen eines Gesprächs mit den Verantwortlichen der Bank, berichtet Eli Wengenmaier. «Diese empfahlen uns, auf eine Bürgschaft zu setzen, um umfassend abgesichert zu sein.» Den Austausch und die Unterstützung der BG OST-SÜD erlebte der Hotelier aus dem Aargau durchgehend positiv. «Und die Beraterinnen und Berater haben ein hervorragendes Verständnis der Gastronomiebranche», findet er. Dank regelmässigem Austausch und einer offenen Kommunikation habe man das Vorhaben gemeinsam gemeistert und in Fahrt gebracht. «Die BG OST-SÜD war für uns ein ausserordentlich wichtiger Finanzierungspartner. Sie hat es möglich gemacht, diesen bisher grössten Schritt in unserer Firmengeschichte zu gehen.»

Auf Tradition und Modernes gesetzt

Das Cabrio-Restaurant ist nun die neuste Attraktion auf dem Eichberg, doch weitaus nicht die einzige. Zum 1959 gegründeten Familienbetrieb gehören ausserdem ein Hotel, Residenzwohnungen, Event- und Seminarräume, eine Genussmanufaktur sowie ein Gutsbetrieb und Gemüseanbau mit Bio-Gütesiegel, strukturiert in drei Aktiengesellschaften. Gewirkt wird nachhaltig, mit engem Bezug zur Region und zum Schutz der Umwelt. «Ein rundes Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur, das positive Erlebnisse bietet», fasst Eli Wengenmaier zusammen. Er ist auf dem Eichberg aufgewachsen und vor 20 Jahren als Vertreter einer Nachfolgegeneration in die Geschäftsleitung eingestiegen. In dieser Zeit hat sich einiges verändert – nicht nur im Team, zu dem heute rund 70 Personen gehören, sondern auch in Sachen Angebot und Modernisierung. «Weiterentwicklung und Tradition haben bei uns den gleichen Stellenwert», sagt der Geschäftsführer. «Mir war und ist es ein Anliegen, auf Kurs zu bleiben und neue, interessante Erlebnisse anzubieten.» Ebenso wichtig sind ihm aber auch die Wurzeln und die Vergangenheit des Unternehmens. «Ich bin mir der Verantwortung bewusst und trage dem Betrieb Sorge, damit ihn die Nachkommen später in intakter Form übernehmen können.»

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